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Winterspielplatz der Allianz

9.2.2026

Das Bällebad war doppelt so groß wie bisher und mit einem Auffangnetz für die Bälle versehen (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

 

HALVER + Für Stunden war das Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Halver an drei Montagen beim Winterspielplatz der Evangelischen Allianz fest in Kinderhand. Im Januar und Februar fanden sich, teilweise trotz Schnee und Glätte, viele Familien zur Traditionsveranstaltung in den Gemeinderäumen an der Von-Vincke-Straße 25 ein. Nach einer Stunde erfüllte bereits fröhliches Lachen von mehr als 70 Kindern das Haus – und der Zustrom hielt an.

 

Vor Jahren begonnen, um Kindern im Winter, wenn sie draußen nicht so herumtoben können wie in der warmen Jahreszeit, ein Angebot zu machen, erfreute der Winterspielplatz mit Spiel und Spaß für Kindergarten- und Grundschulkinder. Für Jungen und Mädchen von drei bis acht Jahren war das kostenlose Angebot, federführend von Bettina Brown und Irina Dikan gemeinsam mit einem rund 30-köpfigen Helferteam vorbereitet, gedacht. Hand in Hand arbeiteten die Freien evangelischen Gemeinden Halver und Bever, die Evangelische Kirchengemeinde und der CVJM, um den Familien vergnügliche Stunden zu ermöglichen.

 

Während im großen Gemeindesaal eine Spielelandschaft zum Herumtoben, Hüpfen, Springen und sich Üben in Geschicklichkeit auf die Kinder wartete, waren die Räume im Untergeschoss des Gemeindehauses dem Basteln und Werkeln vorbehalten. Wer sich oben ausgetobt hatte, konnte unten seiner Kreativität freien Lauf lassen – und umgekehrt.

Neben einer großen Hüpfburg zum Herumtollen, einer Rollenrutsche, Pedalos, einem Riesen-Vier-Gewinnt Spiel und einer Mini-Rutsche für die ganz Kleinen, konnten die Kinder in einem vergrößerten Bällebad – doppelt so groß wie zuletzt und mit einem Fanggitter für die Bälle ausgestattet – abtauchen, sich beim Murmelspiel in Geduld und Geschicklichkeit üben, hölzerne Türme und Gebäude bauen und vieles, vieles mehr. An allen Spielgeräten herrschte ein fröhliches Gewusel.

 

Groß war auch der Andrang in der Laubsägewerkstatt, wo sich die Kids ihren eigenen Schlüsselanhänger herstellen und ihn bemalen konnten. Geschickte Finger waren überdies beim kreativen Gestalten von Schneemann-Bildern aus Handabdrücken, bei denen sich jeder einzelne Finger in einen lustigen Schneemann verwandelte, Bommeln aus Wolle, Schneemannlandschaften aus Papier und Zebras aus Klopapierrollen gefragt. Auch Wackelmännchen mit kleinen Textpassagen passend zur biblischen Geschichte, die Kern- und Ruhepol des Winterspielplatzes war, entstanden unter kunstfertigen Händen. Die Geschichte vom reichen Zöllner Zachäus, bei dem Jesus einkehrt, stand am Montag im Mittelpunkt des Geschehens – kindgerecht erzählt. „Ich muss heute Gast bei dir sein“ und andere Zitate waren auf den papiernen Wackelmännchen nachzulesen.

 

Während die Kinder spielten, konnten die Eltern bei Kaffee und Kuchen einen entspannten Nachmittag genießen. Das Gesamtkonzept ging somit auch in diesem Jahr wieder voll und ganz auf. Der Winterspielplatz bietet für Kinder und Eltern ein tolles Angebot, um eine rundum schöne Zeit zu erleben. Mit diesem besonderen Konzept und Angebot möchte sich das Organisationsteam wieder für den Heimatpreis in Halver bewerben. Bislang war man bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt worden, vielleicht gelingt es ja dieses Mal. Das große Engagement der Ehrenamtlichen hätte eine Berücksichtigung auf jeden Fall verdient.

Bildimpressionen vom Winterspielplatz (alle Fotos: Salzmann)

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