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Verbände und Kreisbehörden tauschen sich aus

20.7.2019

Die Geschäftsführer der freien Wohlfahrtsverbände aus der Region trafen sich mit Vertretern des Märkischen Kreises in großer Runde zum Gedankenautausch. Foto: Wolfgang Teipel

Regelmäßig treffen sich die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der freien Wohlfahrtsverbände im Märkischen Kreis zum Gedankenaustausch mit hochrangigen Vertretern des Märkischen Kreises. In diesem Jahr fand die Zusammenkunft im Haus der Kirche an der Hohfuhrstraße statt. Gastgeberin war Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Sie fungiert in diesem Jahr als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft, in der sich Diakonie, Deutsches Rotes Kreis, Caritasverband, Arbeiterwohlfahrt, Der Paritätische Märkischer Kreis und die Diakonie Mark-Ruhr zusammengeschlossen haben.

 

Bewährte Zusammenarbeit

 

„Wir pflegen so die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit den Behörden des Märkischen Kreises“, sagte Iris Jänicke im Anschluss an das Treffen. Der Märkische Kreis war in diesem Jahr vertreten durch Landrat Thomas Gemke und Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Außerdem nahm Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, an der Runde teil.

Für Landrat Thomas Gemke besitzt dieser Gedankenaustausch einen hohen Stellenwert. „So erfahren wir aus erster Hand, wo bei den Wohlfahrtsverbänden der Schuh drückt.“ Die Gespräche lieferten immer wieder wichtige Hinweise für die Arbeit der Kreisbehörden

 

Thema Teilhabe

 

Ein Thema waren die neuen Richtlinien, mit denen die Teilhabe von Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt gefördert werden können. Von den Lohnkostenzuschüssen, die zum Instrumentarium gehören, habe das Diakonische Werk bereits profitiert, berichtete Iris Jänicke.

 

Probleme bei der Wohnungssuche

 

Weiter sprach die Runde über Probleme bei der Wohnungssuche. Damit kämpfen insbesondere ältere Menschen, deren Rente nicht für die Miete reicht. Wenn das Sozialamt mit der Grundsicherung einspringt, gelten bestimmte Regeln. Oftmals fänden Betroffene aber keinen angemessenen Wohnraum, da die Zahl der Sozialwohnungen deutlich gesunken sei, erläuterte Iris Jänicke.

 

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) und das Starke-Familien-Gesetz, das Familien mit kleinen Einkommen stärken und faire Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe für Kinder schaffen soll, waren weitere Punkte, die bei dem Treffen angesprochen wurden.

 

Für die freien Wohlfahrtsverbände nahmen folgenden Vertreter an dem Treffen teil:

  • Birgit Buchholz, Geschäftsführerin Arbeiterwohlfahrt UB Hagen-Märkischer Kreis
  • Stefan Hesse, Direktor Caritasverband für das Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid e.V.
  • Ulrich Hoffmann, Vorstand DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid e.V.
  • Iris Jänicke, Geschäftsführerin Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg
  • Horst Löwenberg, Geschäftsführer Der Paritätische Märkischer Kreis
  • Michael Vucinaj, Vorstand Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Iserlohn e.V.
  • Pfarrer Martin Wehn, Geschäftsführer Diakonie Mark-Ruhr

 

 

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