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Verabschiedung von Pfarrer Michael Siol von der Johanneskirchengemeinde

30.4.2021

Pfarrer Michael Siol, zusammen mit Gemeindepfarrerin Ramona Winkler-Rudzio, bei seiner Verabschiedung in der Johanneskirche. Der Gottesdienst konnte Corona bedingt nur digital stattfinden (Foto: Weiland)
Pfarrer Michael Siol, zusammen mit Gemeindepfarrerin Ramona Winkler-Rudzio, bei seiner Verabschiedung in der Johanneskirche. Der Gottesdienst konnte Corona bedingt nur digital stattfinden (Foto: Weiland)

LÜDENSCHEID + Vor genau vier Jahren - im April 2017 – wurde Michael Siol in der Johanneskirche in sein Amt als Pfarrer im Probedienst eingeführt. Seitdem hatte er eine halbe Stelle in der Johanneskirchengemeinde und zudem war er für die Hospizseelsorge in Lüdenscheid, für Vertretungsdienste in der evangelischen Kirchengemeinde Herscheid, für die Aufgaben eines Synodalvikars und für die Notfallseelsorge in Schalksmühle, für die er weiterhin tätig sein wird, verantwortlich. Aus seinen anderen Aufgaben wurde er am Samstag im Abendgottesdienst in der Johanneskirche verabschiedet.

 

Ab dem 1. Mai wird er in zwei Kirchengemeinden zunächst einen Vertretungsdienst übernehmen. So wird er mit einer halben Pfarrstelle Pfarrerin Doris Korte in der Gemeinde Hülscheid-Heedfeld vertreten, die ab Mai in den Ruhestand geht, sowie mit einer weiteren halben Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede die Vertretungsaufgaben übernehmen. Die Pfarrstelle in Oberrahmende ist seit dem plötzlichen Tod von Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg im Februar 2020 vakant. Damit die Vertretung in beiden Kirchengemeinden gut erfolgen kann, hat Michael Siol bereits mit der Einarbeitung begonnen. Beiden Gemeinden erlauben, aufgrund ihrer Mitgliederzahlen, nur noch die Besetzung mit jeweils einer 50-prozentigen Pfarrstelle. In Oberrahmede wird Siol die Arbeit von Pfarrer Thorsten Brinkmeier unterstützen, der derzeit für die beiden Kirchengemeinden Oberrahmede und Rahmede zuständig ist.

 

Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Michael Siol konnte coronabedingt  nur digital erfolgen.  Die Gemeindeglieder, die sich zugeschaltet hatten, erlebten eine eindrucksvolle Feierstunde mit, der Reinhard Derdak (Tasten) sowie Christine Schaumann, Brunhilde Bohlmann, Klaus Anderseck und Frederik Rudzio mit ihrem Gesang ein besonderes musikalisches Gepräge verliehen. Gemeindepfarrerin Ramona Winkler-Rudzio leitete den Gottesdienst, den sie unter das Wort vom guten Hirten (Psalm 23) stellte.  In der Predigt von Pfarrer Siol, die sich auf ein Wort des Propheten Hesekiel bezog, ging es darum, dass Gott sein Volk von einem schlechten Hirten befreite und es einem guten unterstellte. Siols Ansprache schloss mit den Worten: „Dank der Gnade Gottes haben wir alle diesen guten Hirten, der uns selbst dann liebt, wenn wir Fehler machen“. Der persönliche Glaube Michael Siols, der in Schalksmühle-Stallhaus aufgewachsen ist, wurde schon früh durch  die evangelische Kirchengemeinde und  die Jungschar des CVJM Hülscheid-Heedfeld geprägt, durch die er erfuhr: „Jesus Christus will der Herr meines Lebens sein“ und deren Motto „Mit Jesus Christus  mutig voran“, das für ihn selber  wichtig geworden war,   er seinen Zuhörerinnen und Zuhörer zurief.  Der inzwischen 35-jährige, der der evangelischen Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld  bis heute verbunden geblieben ist,  wohnt mit seiner Ehefrau und  den vier Kindern im aller von 3 bis 12 Jahren auch in Heedfeld.

 

Die Gemeindepfarrerin drückte ihren Dank für das segensreiche Wirken Michael Siols als Pfarrer im Probedienst aus, der viele tolle Ideen, Kreativität und zahlreiche weitere Gaben in die Gemeindearbeit eingebracht habe. Sie bedauerte, dass wegen der Pandemie nicht alles, was geplant war, in die Tat umgesetzt werden konnte und wünschte ihm Gottes Segen für seine Zukunft. Auch Presbyterin Christine Schaumann dankte Michael Siol für seinen „großartigen Einsatz“ für die Gemeinde, in deren Auftrag sie ihm ein von Gemeindegliedern gestaltetes Buch und Bild als Geschenke überreichte. Die Kollekte soll dem Wunsch Siols gemäß der musikalischen Arbeit der Johanneskirchengemeinde und der Hospizarbeit zufließen. ©ih

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