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Unterstützung für Hilfe bei Lebenskrisen

9.1.2022

Dr. Christof Grote, Rendel Simon, Ingrid vom Hofe, Iris Jänicke und Dr. Axel Eberl bei der Spendenübergabe in der Beratungsstelle. (Foto: Wolfgang Teipel/dw)
Dr. Christof Grote, Rendel Simon, Ingrid vom Hofe, Iris Jänicke und Dr. Axel Eberl bei der Spendenübergabe in der Beratungsstelle. (Foto: Wolfgang Teipel/dw)

Lüdenscheid. Viele Eltern, Jugendliche und Kinder gehen gerade durch schwere Zeiten. „Die Corona-Pandemie wirkt auch bei ihnen wie ein Brennglas und zeigt, was in Familien alles schieflaufen kann“, sagt Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Bei der Bewältigung solcher Lebenskrisen spiele die Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Lüdenscheid eine bedeutsame Rolle. Umso wichtiger sei ihr dauerhafter Erhalt.

 

Damit das Team um Simon Rendel seine Arbeit auf dem gewohnt hohen Niveau verrichten kann, muss Geld fließen. Darum kümmert sich unter anderem der Förderverein der Beratungsstelle. Er hat sich verpflichtet, jährlich 50.000 Euro für die Arbeit der Beratungsstelle an der Lessingstraße aufzubringen.

 

Karl-Reeber-Stiftung treue Spenderin

 

Auch für das Jahr 2021 ist das wieder gelungen. Kürzlich übergab Fördervereinsvorsitzender Dr. Axel Eberl am 7. Januar einen Scheck über 35.000 Euro an Diakoniegeschäftsführerin Iris Jänicke. In diesem Betrag sind 25.000 Euro enthalten, die von der Karl-Reeber-Stiftung Liechtenstein stammen. Sie ist seit 1999, dem Gründungsjahr des Fördervereins, die größte Spenderin. Nennenswerte Spenden kamen 2021 auch von der Sparkasse Lüdenscheid, der Volksbank in Südwestfalen, dem Verein Glücksbringer e. V., der Otto Lyncker GmbH sowie Barbara Zimmermann.

 

Sachspenden für die Renovierung

 

Bei der Renovierung der Beratungsstelle wurde die Diakonie unterstützt vom Baumarkt Hellweg, dem Möbelhaus XXXLutz, dem Lüdenscheider Leuchtenhersteller ERCO und der Lüdenscheider Bildungsstätte INAB.

 

Dr. Axel Eberl dankte auch im Namen seines Vorstandskollegen Dr. Ulrich Gallenkamp allen Spendern, insbesondere Ingrid vom Hofe von der Karl-Reeber-Stiftung Liechtenstein, die bei der Scheckübergabe anwesend war.

 

Der Evangelische Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg engagiert sich 50 Jahren mit einem hohen Trägeranteil für die Beratungsstelle Lessingstraße. „So stellt er sich deutlich zum diakonischen Auftrag der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen“, sagte Rendel Simon bei der Spendenübergabe. Für diesen Rückhalt sei das Team sehr dankbar. „Das gilt auch für das finanzielle Engagement der öffentlichen Mittelgeber“, betonte sie. Dazu zählen neben dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe auch der Märkische Kreis sowie die Kommunen Lüdenscheid, Plettenberg und Werdohl.

 

Kirchenkreis zeigt diakonisch Flagge

 

„Fällt eine dieser Säulen weg, ist die Arbeit der Beratungsstelle in Frage gestellt“, verdeutlichte Iris Jänicke den hohen Stellenwert der Zuschüsse, Spenden und Mitgliedsbeiträge an den Förderverein.

„Sie alle tragen dazu bei, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle nah am Menschen arbeiten können und der Kirchenkreis mit dieser Einrichtung diakonisch Flagge zeigen kann“, betonte Dr. Christof Grote, Superintendent des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg.

 

Wer die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen möchte, kann das mit einer Spende auf das Spendenkonto des Fördervereins bei der Sparkasse Lüdenscheid: IBAN: DE55 4585 0005 0000 1671 06.

 

Kontakt zur Beratungsstelle: Telefon +49 (0) 23 51 / 39 08 13.

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