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Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

6.2.2026

Beim Neujahrsempfang im Heedfelder Gemeindehaus erfuhr die Gemeinde Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben, über die Gebäude und die anstehenden Termine (Foto: Salzmann)

Von Monika Salzmann

 

HEEDFELD + Die Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld, die sich zum Ziel gesetzt hat, die denkmalgeschützte Heedfelder Kirche zu erhalten, favorisiert ein Raum-in-Raum-Konzept mit Anbau und multifunktional nutzbaren Räumen für die Zukunft der Kirche. Über den noch sehr frühen Planungsstand informierte Baukirchmeister Volkhard Grau die Gemeinde beim Neujahrsempfang, bei dem es um Aktuelles aus dem Gemeindeleben, die Gebäude und Termine ging.

 

Nach einer Andacht, bei der Pfarrer Michael Siol den Gläubigen die Jahreslosung „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!“ aus der Offenbarung auslegte, war die Zukunft der Heedfelder Kirche, die bekanntlich erhebliche Schäden am Dachstuhl aufweist, zentrales Thema beim Empfang. Sehr anschaulich zeigte Volkhard Grau den Gemeindemitgliedern, wo genau die komplexen Probleme in der Tragkonstruktion des Daches liegen. Um die Konstruktion zu stabilisieren, sei es notwendig, sie durch eine Stahlträgerkonstruktion zu ertüchtigen. Dafür habe die Gemeinde ein vorsichtiges Okay des Denkmalamtes erhalten. „Wir sind aufgerufen, Kirche neu zu denken“, erklärte der Baukirchmeister. „Wir müssen uns von Objekten trennen, um Kosten zu sparen.“ Konkret betreffe dies das leerstehende Pfarrhaus und das Gemeindehaus, in dem allein drei Heizungen unterhalten werden müssten.

 

Für einen Anbau bestehe an der Nordseite der Heedfelder Kirche Platz. „Wir waren aufgerufen, unsere (Raum)Bedarfe zu ermitteln.“ Dabei sei es auch ums Abspecken gegangen. „Wir wollen kleiner werden.“ Vorgesehen sei, die Nordseite der Kirche zu öffnen und auf kleinerer Fläche multifunktionale Räume für das Gemeindeleben zu schaffen. Ein Planungsbüro sei derzeit dabei, die Machbarkeit zu prüfen. „Dann werden wir auch wissen, welche Kosten für den Anbau entstehen.“ Auch die Kosten für die Dachsanierung würden ermittelt. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.“ Es bestehe die Hoffnung, dass alles mit Förderung und Spenden umsetzbar sei. „Es ist aber noch nicht in Stein gemeißelt, dass wir es umsetzen können.“

 

Während das Pfarrhaus und das Gemeindehaus in die Vermarktung gehen sollen, bleibe der Kindergarten als Zukunftsobjekt erhalten, an dem festgehalten wird. Baulich in Ordnung sei zudem die Hülscheider Kirche. Wie Kirchenmusiker Christian vom Hofe erläuterte, wird dort gerade die Technikecke erneuert. Zukunftsvision sei, fasste Volkhard Grau zusammen: die Heedfelder Kirche als zentraler Ort mit einem kleinen Gemeindezentrum und der Erhalt der Hülscheider Kirche.

 

Vor dem gemütlichen Teil der Veranstaltung mit Essen und Trinken stellte Michael Siol einzelne Termine eines vollen Terminkalenders 2026 vor. Dazu gehörten die ökumenische Bibelabendreihe vom 26. Februar bis 2. April in der FeG mit der Filmreihe „Chosen“, die Aufstellung eines Maibaums mit einem kleinen Dorffest am 30. April, die Musikveranstaltung „Musik verbindet“ auf dem Schalksmühler Rathausplatz (17. Mai), die bereits ausgebuchte Gemeindefreizeit auf Borkum und viele andere Ereignisse. Auch den Dienstantritt eines neuen Vikars, Christian David Brumm, am 1. April stellte Michael Siol in Aussicht.

Bildimpressionen vom Neujahrsempfang (alle Fotos: Salzmann)

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