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Schwester Hanna Klischat wird nach 32 Dienstjahren verabschiedet

16.10.2019

Verabschiedung der langjährigen Leiterin der Diakoniestation Lüdenscheid-Altena, Hanna Klischat, durch Superintendent Klaus Majoress (r.) und Pfarrer Martin Wehn vom Vorstand der Diakonie Mark-Ruhr (Foto: Weiland)

LÜDENSCHEID / ALTENA + Nach 32-jährigem Dienst in der Diakoniestation Lüdenscheid-Altena wurde Schwester Hanna Klischat (Jahrgang 1954) am Sonntag durch Superintendent Klaus Majoress und Pfarrer Martin Wehn vom Vorstand der Diakonie Mark-Ruhr in den Ruhestand verabschiedet.

 

Der Superintendent zeichnete ihren Lebensweg nach: Schwester Hanna Klischat stammt aus Johannesburg/Ostpreußen (heute: Polen). Sie hatte bereits ein Diplom für praktisch-technischen Unterricht erworben und war zudem schon Magister der Technik, bevor sie 1981 in die Bundesrepublik kam. 1984 begann ihre Ausbildung zur Krankenschwester, die sie 1987 abschloss. Die Prüfung bestand sie seinerzeit mit der Note „1“. 1989 übernahm sie die Pflegedienstleitung in der Diakoniestation, die sich seinerzeit noch in der Alsenstraße befand und inzwischen zum Ramsberg umgezogen ist.

 

Zusammen mit insgesamt 18 Diakoniestationen gehört die Diakoniestation Lüdenscheid-Altena seit 2012 zur Diakonie Mark-Ruhr. In den vielen vergangenen Jahren – so erklärte Superintendent Klaus Majoress - sei Schwester Hanna „ein Segen für das gesamte Team von der Diakoniestation und für alle Bürgerinnen und Bürger gewesen, für die sie die Aufgabe der ambulanten Pflege übernommen hatte.

 

Mit seiner Ansprache über die Heilungsgeschichte aus Markus 9 ermutigte er die große Gemeinde, die sich aus Angehörigen, Arbeitskolleginnen, Mitarbeitern und Mitgliedern der Versöhnungskirchengemeinde zusammensetzte, zum Vertrauen darauf, dass Jesus Christus einen auch im Leiden nicht allein lässt. Er betonte, dass Schwester Hanna Klischat ihre Aufgaben nicht nur mit fachlicher Kompetenz erfüllt habe. Sie sei auch „heilsam für alle Menschen da gewesen, die sich ihrer Pflege anvertraut“ hätten. Gemeinsam mit Pfarrer Wehn dankte Majoress ihr für ihren „Dienst zum Wohl aller, die ihr anvertraut waren“.

 

Ihre Kollegin Hilla Pleuger (Querflöte) und der Chor der Diakoniestation, der sich für die Abschiedsstunde spontan zusammengeschlossen hatte, setzten dem Gottesdienst mit dem Tersteegen-Lied „Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken“ und einem Segenslied von Martin Pepper besondere musikalische Akzente auf. Anschließend konnte Schwester Hanna Klischat noch von zahlreichen Weggefährten Dankes- und Segensworte, Blumen und Geschenke entgegennehmen. ©IH

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