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Gospelpartyt „Dance and sing“ zum 20-jährigen Jubiläum

22.10.2019

„20JRisecorn JostSolistin“ und „JostSolisten- Helmut Jost mit einer Chorsolistin bzw. mit allen Chorsolisten vor dem Geospelchor „Risecorn“ (Foto: Weiland)

LÜDENSCHEID + Ein wahres Gospelfeuer entfachten der Gospelchor „Risecorn“ und die im ganzen deutschsprachigen Raum bekannte Profi-Band „Gospelfire“ am Freitag in der Kirche Oberrahmede. Der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede, der bereits mit einem „Revival Konzert“ und einem Gospel-Picknick die Reihe seiner Jubiläumsfeiern eröffnet hatte, hatte anlässlich seines 20-jährigen Bestehens diesmal zu einer Gospel-Party eingeladen, zu einem außergewöhnlichen Event- wie der organisatorische Leiter von „Risecorn“, Andreas Wolf, erklärte.

 

Da dieses unter der Überschrift „Dance and sing“ stand und folglich viel Raum für Bewegungsmöglichkeiten vorhanden sein musste, hatten die Chormitglieder den Kirchenraum bis auf wenige Sitzreihen ausgeräumt. Somit hatten sie genügend Platz geschaffen für die vielen Gäste, die nicht nur aus Lüdenscheid und Umgebung, sondern auch aus Hagen und Gießen und sogar von der Ostsee herbeigeströmt waren und die Kirche bis hin zur Empore füllten. Die Sängerinnen und Sänger traten erst zum zweiten Mal zusammen mit der Band „Gospelfire“ von Helmut Jost auf, der auch „Risecorn“ leitet.

 

Der erste gemeinsame Auftritt lag bereits zehn Jahre zurück. Die Musiker um Helmut Jost (Frieder Jost-Gitarre, Daniel Jakobi – Schlagzeug und Timo Böcking- Tasten) gestalteten die erste Hälfte des Konzerts mit; dem zweiten Teil setzten die vier Sängerinnen von „Gospelfire“ (Ruthild Wilson, Eva Schäfer, Leslie Jost und Sabine-Jost-Schönenbeck) zusammen mit der Band besondere Akzente auf.

 

„Risecorn“ eröffnete den Abend mit der Einladung, in die Gegenwart Gottes zu kommen - „Come into His presence“ und mit dem Song „I just want to know you“. Gleich beim dritten Stück - „Holy“ – sprang der Funke zum Publikum über. Alle sangen und klatschten voller Begeisterung mit. Bei „Soon and very soon“ kannte die Stimmung schließlich kaum noch Grenzen.

 

Für besondere Höhepunkte sorgten – zusammen mit dem Chor – dessen Solistinnen und Solisten, die ihre Publikum mit Glanzleistungen (vor allem mit „Through ist all“ und „Light a candle in the dark“ ) in Begeisterung versetzten. Auch Helmut Jost, aus dessen Feder ein großer Teil der Gospels stammte, tat sich nicht nur als Begleiter des Chores (mit Bass und an den Tasten), sondern auch als stimmgewaltiger Sänger hervor ( „If heaven never was promised to me“ und „Take a little time“). Nach der Pause sorgten die vier Sängerinnen und die Instrumentalisten von „Gospelfire“ dafür, dass die Stimmung immer höhere Wogen schlug. Mit „Shower of love“ und „I’m not alone“ wurde die Freude über die Liebe Gottes nur so herausgejubelt, und in gesungenen Gebeten wandte man sich Gott mit den Worten „Lord, send your spirit down“ und „Move, spirit, move“ zu. Die Begeisterung der Festgemeinde, die die Mitwirkenden schon vorher immer wieder mit Zwischeneifall bedacht hatte, war schließlich kaum noch zu übertreffen. Folglich waren mehrere Zugaben fällig. Doch auch nach rund 2 ½-stündigen Programm fiel es dem Publikum schwer, den Chor und „Gospelfire“ ziehen zu lassen. ©IH

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